Bei der Herstellung von Makrameespitze kommen verschiedene Handarbeitstechniken zur Anwendung.
Eine gehäkelte Kordel wird auf eine Vorlage geheftet. Sie bildet die Konturlinie der Motive. Anschließend werden die
Zwischenräume mit Spitzenstichen gefüllt oder mit Wickelstichen verbunden. Von der Unterlage abgetrennt entsteht eine
filigrane Spitze.

Frau Eva Stirn aus München ließ diese selten gewordene Handarbeitstechnik durch eine anschauliche Vorführung für
einige Stunden im Museum lebendig werden.
Viele interessierte Besucherinnen begeisterten sich für die verschlungenen Motive und feinen Füllungen. Die Gelegenheit,
auch selbst eine der plastischen Spitzenkordeln herzustellen, wurde emsig genutzt. So entstand ein greifbarer Kontakt zu den
historischen Stücken, die an diesem Tag als Beispiele für die Makrameespitze im Museum der Alten Brennerei gezeigt wurden.