Die Schürze – Schmuck und Schutz

2. bis 9. November 2014

Schürzen werden schon seit dem Mittelalter als dekoratives Beiwerk der Frauenkleidung eingesetzt. Als Bestandteil der Volkstrachten sind sie als Halbschürzen oftmals reich bestickt und verziert. Um die Kleidung vor Schmutz zu schützen, gehörten sie bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts zur Alltagskleidung. Die Ausstellung zeigte 121 verschiedene Schürzen, die überwiegend aus Leihgaben zusammen kamen. Die lebensnahe Präsentation der zum großen Teil aufwendig handgefertigten Schürzen begeisterte die zahlreichen Besucher der Ausstellung, rief Erinnerungen an ein längst vergangenes Alltagsleben wach und regte das Publikum zu heiterem aber auch nachdenklichem Gedankenaustausch an.